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Filmplakat zu Ohne Limit

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Filmkritik zu "Ohne Limit"

"Limitless"

Diese Filmkritik wurde am 29.05.2011 von Daniel de West geschrieben

Die Bilder unterliegen dem Copyright von Concorde Filmverleih GmbH

Ziemlich gut

Regie: Neil Burger

Jahr: 2011

Szenenbild 1 zu Ohne Limit

 

Szenenbild 2 zu Ohne Limit

 

Szenenbild 3 zu Ohne Limit

Ultra-Kurz-Beschreibung

Psychodroge mit Nebenwirkungen sorgt für Intelligenz und Erfolg.


Erwartungshaltung

Die Vorschau war gut gemacht und hat mich in den Film gelockt. Erwartet habe ich einen Thriller in einem noch nicht ganz abgedroschenen Setting.


Ergebnis

Schon lange war ich nicht mehr in einem Film, der mir so gut gefallen hat. Neben der interessanten Grundidee waren dabei für mich auch das Look and Feel des Filmes, sowie Dramaturgie und gut gemachte Einzelszenen ausschlaggebend.


Highlights und Stärken

Die visuelle Umsetzung hat mir sehr zugesagt. Ein paar ganz tolle Kamerafahrten scheinbar ohne Schnitt durch verschiedene Fahrzeuge im Zeitraffer - das kannte ich so noch nicht. Auch die farblichen Veränderungen, die das Wirken der Droge verdeutlichen sind gelungen. Der Soundtrack wirkt sowohl berauscht, als auch spannend - gut hinbekommen!


Schwächen und Fehler

Robert de Niro als ein Zugpferd auf dem Plakat gibt seinen Namen mal wieder teuer für eine kleine Rolle her - aber das ist man ja schon gewohnt. Einige Fragen und Logik-Probleme bleiben aber natürlich. So stellt sich die Frage, warum jemand mit einem gedopten Hirn trotzdem nur recht banale Ziele verfolgt und zum Beispiel seine unglaublichen Fähigkeiten nicht dafür nutzt, um etwas wirklich gutes zu vollbringen. Da wäre noch mehr rauszuholen gewesen. Auch moralische Fragen, die sich beim Vorhandensein einer solchen Droge zwangsläufig stellen, werden leider nicht angedacht. Und natürlich ist es etwas sehr naiv zu schlussfolgern, dass bei vollem Zugriff auf das Gehirn auch Dinge, die körperliche Übung und Fitness benötigen zur Verfügung stehen.


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