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Filmplakat zu The American

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Filmkritik zu "The American"

"The American"

Diese Filmkritik wurde am 24.10.2010 von Daniel de West geschrieben

Die Bilder unterliegen dem Copyright von TOBIS Film GmbH

Ziemlich gut

Regie: Anton Corbijn

Jahr: 2010

Szenenbild 1 zu The American

 

Szenenbild 2 zu The American

 

Szenenbild 3 zu The American

Ultra-Kurz-Beschreibung

Alterndem Profikiller machen langsam Gefuehle seinen Job schwer.


Erwartungshaltung

Filme von und mit George Clooney waren selten echte Reinfaelle. Der alte Meister hat in der Regel ein gutes Verstaendnis davon wie ein Film funktioniert und verlaesst sich nicht nur auf sein blendendes Aussehen. Trotzdem kann es natuerlich mal daneben gehen...


Ergebnis

Stilistisch geht Clooney hier einen klaren Weg - die Einsamkeit des Killers korrespondiert mit der kargen Landschaft, das Fremdheitsgefuehl aufgrund der Sprache entspricht den versteckten kulturellen Unterschieden. So etwas wie Lebensfreude kommt nur durch die keimende Freundschaft in die Szenerie. Ein Film mit cineastischem Anspruch, der beim wiederholten Anschauen sicher noch mehr von seiner Klasse enthuellt, bisweilen aber fuer den Zuschauer etwas anstrengend ist.


Highlights und Stärken

Die Spannung der Rahmenhandlung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Alles scheint moeglich, auch wenn man sich manche Enden mehr wuenscht, als dass man echte Hoffnung dafuer haette - ganz so, wie es dem Protagonisten auch gehen muss. Die Landschaftsaufnahmen sind gut ausgewaehlt und unterstreichen die Stimmung des Films.


Schwächen und Fehler

Es werden ein bisschen zu viele nutzlose Faehrten gelegt und manche Spruenge in der Story kommen unnoetig unvermittelt. Hier ist die Logik wahrscheinlich der Schneideschere zum Opfer gefallen, was sich wohl noch mit einem Directors Cut ausbuegeln lassen wird.


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Leon der Profi


Empfehlungen und Warnhinweise

Ein Film eher von der stillen Sorte - wem das nicht gefaellt, der sollte den Film meiden.


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